Zimmerbrand mit Person
Brandeinsatz > Wohngebäude
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Am Heiligabend um 13:35 Uhr wurden die Einheiten Lage, Pottenhausen und Hagen, sowie die Führungsgruppe Heiden und der A-Dienst zu
einem "Feuer MiG-Zimmerbrand mit Person" alarmiert.
Bei dem Wohngebäude handet es sich um ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 8 Wohnungen, bei Eintreffen der ersten Kräfte hatten die Polizei und der Rettungsdiesnt das Erdgeschoß schon geräumt und im 1. Obergeschoß, soweit möglich, die Personen aus den nicht betroffenen Wohnungen geholt. Desweiteren befand sich eine Person auf dem Balkon, diese wurde über die Drehleiter in Sicherheit gebracht.
Der Angriffstrupp ging zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Brandwohung vor. Zwei weitere Trupps wurden zur Personensuche in die anderen Wohnungen im Obergeschoß geschickt. Es befanden sich keine weiteren Personen mehr im Gebäude, dadurch konnte die Brandbekämpfung in der Küche, in welcher das Feuer ausgebrochen war, durchgeführt werden. Parallel zur Brandbekämpfung wurde die Belüftung des Gebäudes vorbereitet und nach Absprache mit dem Angriffstrupp gestartet. Da die Wohnungen im ersten Obergeschoß durch massive Raucheinwirkung nicht mehr bewohnbar waren, wurden sieben Hausbewohner vorsorglich in einer Notunterkunft untergebracht.
Abschließend wurde die Winterbereitschaft des Bauhofs zur Einsatzstelle angefordert, weil durch Löschwasser die Straße vereist war und abgestreut
werden musste.

Gemeinsame Pressemitteilung
- Verband der Feuerwehren NRW (VdF)
- Arbeiter-Samariter-Bund NRW (ASB)
- Malteser Hilfsdienst NRW (MHD)
- Johanniter-Unfall-Hilfe NRW (JUH)
- Deutsches Rotes Kreuz Nordrhein (DRK Nordrhein)
- Deutsches Rotes Kreuz Westfalen-Lippe (DRK Westfalen-Lippe)
- Technisches Hilfswerk NRW (THW)
- Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Nordrhein (DLRG NR)
- Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Westfalen (DLRG WE)
Impfen, statt schimpfen: Einsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen rufen zur Corona-Schutzimpfung auf:
Die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen in Nordrhein-Westfalen unterstützen die Impfkampagne und appellieren an alle Menschen, sich impfen zu lassen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie. Unsere zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Katastrophenschutz sind zum größten Teil geimpft und sprechen sich für eine Impfung aus“, betonen die sieben Organisationen in Nordrhein-Westfalen in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Als wichtige Säule der Sicherheitsarchitektur und der kritischen Infrastruktur übernehmen die Frauen und Männer der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen ASB, Malteser, Johanniter und DRK sowie des Technischen Hilfswerkes und der DLRG Verantwortung für sich und für andere. Über 140.000 ehrenamtliche Kräfte sind in diesen Hilfsorganisationen aktiv und bilden damit eine tragende Säule für die funktionierende Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen. Sie alle gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen eine sehr hohe Impfbereitschaft, um ihre Aufgaben zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen zu können.
Jede Impfung hilft, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Einer für alle, alle für einen – Solidarität spielt in der Pandemie-Bekämpfung eine entscheidende Rolle. Je mehr Menschen geimpft sind, desto häufiger trifft das Virus auf Menschen, die ein deutlich geringeres Risiko tragen, sich anzustecken und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Die hohe Infektiosität der derzeit dominierenden Omikron-Variante sollte für alle Unentschlossenen Anlass genug dazu sein, sich impfen zu lassen. Gemeinsam appellieren die Organisationen im Katastrophenschutz NRW daher: Lassen Sie sich impfen und übernehmen auch Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen.



