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Auch der 5. Berufsfeuerwehr Tag der Jugendfeuerwehr Lage war wieder ein voller Erfolg.

Hier gehts zum Video...

Am Samstagmorgen trafen sich 15 Jugendliche mit 10 Betreuern in der Feuerwache. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Zugführer Benjamin Brinkmeyer, wurden die Jugendlichen auf die Fahrzeuge eingeteilt. Anschließend wurden der Schulungsraum zum provisorischen „Schlafsaal“ für die Jungen und ein weiterer Raum für die Mädchen hergerichtet.

Nun stand Fahrzeug und Gerätekunde auf dem Dienstplan, hier machten sich die Jugendlichen noch mal mit den Geräten von Ihrem Fahrzeug vertraut. Aber wie sollte es auch anders sein, der erste "Einsatz" ließ nicht lange auf sich warten. Durch den Gong wurden die Jugendlichen aufgeschreckt und konnten auf dem Alarmdisplay welches sonst der aktiven Wehr anzeigt, um welchen Einsatz es sich handelt und welche Fahrzeuge ausrücken sehen, dass es sich um eine verletzte Person auf einer Baustelle handelt und das die Fahrzeuge Mannschaftstransportwagen, Löschfahrzeug, Rüstwagen und Einsatzleitwagen ausrücken.

Die Fahrzeugführer holten noch schnell die Alarmdepesche aus dem Drucker und schon ging es zur Einsatzstelle. An der Baustelle angekommen, fand der Gruppenführer einen Bauarbeiter vor, der von einer Leiter gestürzt war und eine Eisenstange im Bein stecken hatte. Ein Trupp betreute den Arbeiter, ein weiterer kümmerte sich um dessen Kollegen. Der dritte Trupp schnitt mit einem Hydraulikschneider die zuvor fixierte Eisenstande so ab, dass der Arbeiter mit der Schleifkorbtrage zum Rettungswagen getragen werden konnte. Nachdem alles wieder auf den Fahrzeugen verstaut war ging es zurück zur Feuerwache. Dort ging es mit der Fahrzeug- und Gerätekunde weiter.

Nach kurzer Zeit dröhnte wieder der Alarmgong aus den Lautsprechern, dieses Mal handelte es sich um eine Ölspur, zu diesem „Einsatz“ rückten ein Mannschaftstransportwagen, ein Gerätewagen und der Einsatzleitwagen aus. Später wurde noch zum reinigen der Straße, ein Tanklöschfahrzeug nachgefordert. An der Einsatzstelle angekommen wurde als erstes die Einsatzstelle durch die Jugendlichen gegen den Straßenverkehr abgesichert. Nach dem das erledigt war konnte die „Öl-Spur“ mit Sand ab gestreut werden, der im Anschluss wieder zusammen gefegt werden musste. Zum Schluss wurde die Straße noch mit Wasser sauber gespritzt und alle Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verstaut.

Zurück auf der Wache hatte das "Küchen-Team" um Thorsten Sommer und Marc David Scard bereits das Mittagessen vorbereitet. Es gab Hotdogs welche bei den Jugendlichen reizenden Absatz fanden. Nach dem Essen hatten die Mädchen und Jungen Freizeit welche zum „chillen“ und Kicker spielen genutzt wurde. Am Nachmittag stand dann Brand und Löschlehre auf dem Plan. Hier hatte sich das Ausbilderteam etwas ganz besonderes überlegt. In einer Wanne wurde etwas BIO-Ethanol angezündet und die Jugendlichen konnten selber mit Hilfe von zwei Sprühflaschen ausprobieren wie man mit Schaum ein Feuer löscht.

Langsam wurden die Kids unruhig da muss doch bald mal wieder ein Einsatz kommen… Um halb Vier war es dann soweit, der Gong ertönte und dem Display war zu entnehmen das es sich bei dem „Einsatz“ um eine brennende Hecke in einem Kreisverkehr handelt. Nach dem die Jugendlichen vom Löschzug 1 denn Mannschafts-transportwagen, Gerätewagen, ELW und das Tanklöschfahrzeug besetzt hatten ging es los zum Industriegebiet Sülterheide, dort qualmte einer der Kreisverkehre mächtig. An der „Einsatzstelle“ sperrten die Jugendlichen erst einmal die Straße und bauten dann einen Löschangriff mit zwei Strahlrohren auf und brachten ein Standrohr zur Wasserversorgung in Stellung. Nach wenigen Minuten war das „Feuer“ dann unter Kontrolle, nach dem Aufräumen ging es zurück zur Wache.

Um 17:05 Uhr war der nun schon wohl bekannte Gong wieder zu hören, diesem Mal handelte es sich um ein Einsatz für denn Löschzug 2. Die Depesche aus dem Alarmdrucker verriet den Fahrzeugführern, dass es zum Vorlandweg ging, wo eine unklare Rauchentwicklung aufgetreten war. An der „Einsatzstelle“ handelte es sich dann um eine brennende Mülltonne. Der Einsatzleiter ließ einen Trupp mit Übungsatemschutzgeräten und CM-Strahlrohr ausrüsten. Nach wenigen Minuten war das Feuer gelöscht. Zurück auf der Wache wartete ein besonders Highlight auf die Kids, die neue Drehleiter die vor einigen Wochen eingetroffen war wurde auf denn Hof gefahren und von zwei Ausbildern erklärt und vorgeführt. So bekamen alle Jungen und Mädchen einmal die Möglichkeit, im Korb auf 32m Höhe zu fahren. I

m Hintergrund hatte das „Küchen-Team“ bereits das Abendbrot vorbereitet, es gab Bratwürstchen und verschiedene Salate. Um kurz vor 21 Uhr drang wieder der Alarmgong durch die Wache, dass Display leuchtete auf und der Drucker versah sein Dienst. Dieses Mal ging es für beide Löschzüge zum Goetheweg, hier war ein Transporter gegen einen Baum geprallt. Mehrere Personen waren verletzt und mussten betreut werden, hierbei wurde festgestellt, dass noch eine Person vermisst wird. So machten sich mehrere Trupps ausgerüstet mit Taschenlampen und einer Wärmebildkamera auf die Suche nach der vermissten Person. Andere Trupps bauten unterdessen Scheinwerfer auf, um die „Einsatzstelle“ auszuleuchten. Die Trupps im Wald fanden nach ca. 10 Minuten die Person abseits eines Waldweges. Ein weiterer Trupp brachte die Schleifkorbtrage zur Fundstelle, wo ein dritter Trupp die Kopfplatzwunde des Verletzten schon versorgt hatte. Nun mussten alle mit anpacken um den Patienten über einen Waldweg zurück zur Straße zu tragen. Nachdem alle Personen versorgt waren trafen sich alle zu einer kurzen Nachbesprechung am Einsatzleitwagen. Anschließend wurden alle Geräte wieder auf den Fahrzeugen verlastet und es ging zurück zur Wache.

Da es jetzt schon reichlich spät war, hieß es nach dem Duschen ab ins Bett. Zum Glück blieb die Nacht ruhig, erst um 6:55 Uhr riss der Alarmgong die Kids aus dem Schlaf, der Alarmausdruck führte beide Löschzüge zu einer unklaren Rauchentwicklung im Fahrradkeller der Grundschule in Ehrentrup. Hier angekommen rüsteten sich mehrere Trupps mit Übungsatemschutzgeräten aus und gingen in den verrauchten Keller vor. Draußen wurde eine Wasserversorgung von einem Hydranten hergestellt und der Löschangriff vorbereitet. Nach kurzer Zeit konnte eine Person im Keller gefunden werden und nach draußen gebracht werden. Etwas später wurde durch einen Trupp „Feuer“-aus gemeldet, nach dem sich der „Rauch“ verzogen hatte, konnte aufgeräumt werden und es ging zurück zur Wache, wo das Frühstück wartete.

Nach dem Frühstück wurden die Fahrzeuge gewaschen und die Wache aufgeräumt, so dass gegen Mittag nichts mehr von den aufregen 24 Stunden zu sehen war.

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Wetterwarnung für Kreis Lippe :
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 19/07/2024 - 22:42 Uhr

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